Blühfläche Am Kessel  Stand 06.11.2025

Zustandsbericht 06.11.2025

Die Umwandlung der Fläche „Am Kessel“ in einen vielfältigen Lebensraum geht weiter!

 

Wildblumen-Flächen:

 

Die Blühflächen-Aktiven und weitere Helfer haben an einem angenehm sonnigem Tag Anfang November zwei verschiedene Wildblumenmischungen in die vorbereiteten, kreisrunden Flächen eingesät. Es handelt sich um regionale Wildblumenmischungen von der Rieger-Hofmann GmbH (siehe Foto), die in kleiner Menge beim Bauern Courth bestellt wurden. Auf der Homepage beider Anbieter findet man auch Informationen zur Vorgehensweise bei der Einsaat und Artenlisten der Wildblumen-Mischungen. Die Kennzeichnung UG 7 bedeutet Ursprungsgebiet Rheinisches Bergland.

 

Mit Spannung warten wir nun auf das nächste Frühjahr. Geht unsere Einsaat an, obwohl wir die Flächen nicht ausgemagert haben? Erleben wir zwei herrliche, bunte Wildblumenflächen?

Wenn man auf die Fläche sieht, wurde auf der linken Seite der „Wärmeliebende Saum“ und auf der rechten Seite der „Schmetterlings- und Wildbienensaum“ gesät. Unterhalb des Insektenhotels wurde Wiesensalbei ausgesät.

 

Sträucher Anpflanzung:

 

Außerdem wurden auf unsere Pilotfläche vier heimische Sträucher gepflanzt, die im Frühjahr und Sommer mit ihren Blüten die Insekten mit Nektar versorgen und im Herbst Früchte ansetzten zur Ernährung der heimischen Vogelwelt.

Wenn man vor der Fläche steht, wurde von links nach rechts ein Gewöhnlicher Schneeball (Viburnum opulus), eine Kornelkirsche (Cornus mas), ein Gewöhnlicher Liguster (Ligustrum vulgare) und ein Roter Holunder (Sambucus racemosa) eingepflanzt.

 

Auf der kleinen Fläche, zur Straße hin, wurde ein kleiner Apfelbaum (Malus micromalus) gepflanzt, der im Frühjahr mit seiner Blütenpracht die Anwohner und Insekten erfreut.

 

Benjes-Hecke:

 

Der bestehende, große Haselstrauch im rechten Bereich unserer Pilotfläche brauchte dringend einen Rückschnitt. Die Äste wurden mit einer Elektro-Kettensäge auf ca. 1 m Höhe zurückgeschnitten. Für diese Aktion wird uns die Hasel im Frühjahr mit frischem Austrieb belohnen.

 

Mit den großen Mengen an Schnittgut haben wir eine Benjes-Hecke angelegt. Seit Jahrtausenden werde Hecken in dieser Form als Abgrenzung und Schutz von Ackerflächen erstellt. Diese bietet Insekten, Amphibien, Reptilien, Spinnen, aber auch Vögeln, Fledermäusen, Igeln, Haselmäusen und anderen Tieren einen beliebten Lebensraum.

 

Weitere Infos findet Ihr hier: https://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/balkon-und-garten/grundlagen/elemente/25136.html

Wenn wir Glück haben, überwintert auch ein Igel im sicheren Schutz des Geästs.

 

Verwendetes Saatgut, Foto: Petra Keup
Verwendetes Saatgut, Foto: Petra Keup