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Wildbienen am Monberg

Am Monberg entsteht eine Ausgleichsmaßnahme für Wildbienen. Anwohner der Daimlerstrasse hatten die Stadt darauf aufmerksam gemacht, dass an der westlich gelegenen Böschung der Daimlerstrasse sehr viele Wildbienen vorkommen, welche durch Baumaßnahmen gefährdet sind. Die Stadt beauftragte den NABU, eine Voruntersuchung zu machen. Im Ergebnis wurde eine Ausgleichsmaßnahme für die Südseite des Monberges entworfen, die sich sehen lassen kann.

Der NABU Monheim am Rhein übernimmt das Monitoring. Darüber hinaus unterstützen wir bei der zeitlichen Terminierung der Maßnahmen und werden ggf. auch kleinere Arbeitseinsätze durchführen. Die Pflege wird im Wesentlichen durch einen von der Stadt beauftragten spezialisierten externen Auftragnehmer durchgeführt.

Foto: M. Stief

Weiden-Sandbiene

Foto: G. Baade

Das Monitoring hat begonnen.

 

 



Ablauf der Erstellung

Wir dokumentieren hier eine gute Zusammenarbeit mit der Stadt  (cronologisch von unten nach oben):

01.04.2021:

Die Ausgleichsfläche ist fertig

27.03.2021: Man gewinnt einen Eindruck von der Anlage.

25.03.2021: Die Fräsarbeiten zur Erstellung der geplanten Sandflächen beginnen.

24.03.2021: Die "ersten Schritte" zur Einrichtung der Ausgleichsfläche werden gemacht.

12.03.2021: Es tauchen seitens des NABU Bedenken auf, dass die Verschattung des Südhanges angesichts der zu erwartenden Bebauung zur stark wird. Die Stadt hält diese Problematik nicht für ausgeschlossen,  versichert aber, dass die Maßnahme begleitet wird und evtl. nötige Ergänzungen möglich seien.

... Aus verschiedenen Gründen zog sich der Beginn des Aufbaues der Ausgleichsfläche hin. Geplanter neuer Termin ist März / April 2021.

08.09.2020: Auszug aus dem Kurzbericht für Kompensationsmaßnahmen für die überplanten

Wildbienen- und Stechimmenhabitate und

nachhaltige Fördermöglichkeiten für Wildbienen

(Hymenoptera Aculeata Anthophila)

Bearbeiter:

Dipl.-Ing. Landschaftsarchitekt Christoph Ibach

Dipl.-Biologe Rolf Witt (UMBW)

27.08.2020: Der Bürgermeister teilt in der Ratssitzung (fälschlicherweise) mit, dass die Ausgleichmaßnahme fertig ist. Angesichts des guten Planes verzichtete der NABU auf eine öffentliche Korrektur dieser Aussage. (Bei so vielen Plänen kann mal was verwechselt werden ...)

21.08.2020: Die Böschung wird entfernt, obwohl die Ausgleichsmaßnahme noch nicht besteht: "Der zeitnahe Abriss ist, wie bereits telefonisch erläutert, notwendig um den derzeit flugfähigen Arten die Möglichkeit zu geben sich ein anderes Habitat zu suchen."

19.08.2020: Die UNB (Untere Naturschutzbehörde) genehmigt mit Blick auf das Gutachten die Entfernung der Wildbienenböschung an der Daimlerstrasse.

29.07.2020: Der eingeschaltete Gutachter legt ein gutes Konzept für eine Ausgleichsmaßnahme vor. Der Schwerpunkt liegt in der Anlage einer Ausgleichsfläche am Südhang des Monberges.

Zitat: "Die Herrichtung adäquater Ersatz- und Ausweichnisthabitate sollte möglichst zeitnah erfolgen. ... U.U. können auch parallel Maßnahmen zur Vergrämung von schlüpfenden Tiere am ursprünglichen Standort ergriffen werden."

29.06.2020: Der NABU übergibt seine Voruntersuchung.

19.06.2020: Einige Mitglieder das NABU beginnen mit der Voruntersuchung. Die Stadt unterstützt die Arbeiten durch die Bereitstellung von Verkehrssicherungs-Hütchen.

Anwohner der Daimlerstrasse hatten die Stadt darauf aufmerksam gemacht, dass an der westlichen gelegenen Böschung der Daimlerstrasse sehr viele Wildbienen vorkommen. Hier plante die Stadt eine Strassenverbreiterung. Die Stadt beauftragte den NABU, eine Voruntersuchung zumachen.