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Uferschwalbe

... wird noch vervollständigt.


Die alte Uferschwalbenkolonie auf der Abgrabungsfläche am Kielsgraben ist die größte im Kreis Mettmann. Die Kolonie ist bedroht, da der Abbau beendet ist und eine Rekultivierung vorgesehen ist, die diese Steilwand verfüllen wird. Aktuell wird der Bereich vor der Kolonie nicht zugeschüttet, solange die Brutwand noch von den Vögeln genutzt wird. Die Rekultivierungspläne für die Fläche am Kielsgraben, sowohl der alte als auch der neue sehen eine Verfüllung vor.

 

 

Uferschwalbe am Kielsgraben,   13. 6.2017, Foto: H. Grote
Uferschwalbe am Kielsgraben, 13. 6.2017, Foto: H. Grote

Für 2019 ist auch noch eine andere Kolonie im Kreis Mettmann dokumentiert, und zwar in der Nähe des Naturschutzzentrums Bruchhausen:

"Die Uferschwalben sind zwar da, brüten (bzw. füttern) auch und es gibt neben 9 alten Höhleneingängen auch ein neues Loch. Doch ich sah nie mehr, als 8 Uferschwalben gleichzeitig in der Luft und bisher nie mehr als Einflüge in 3 der Löcher während einer Beobachtungsstunde. Brutpaaranzahl???"

Quelle:

 

https://www.naturschutzzentrum-bruchhausen.de/wp-content/uploads/2020/05/Jahresbericht-2019-1.pdf



2020:

Foto: J. Baade

Diese 28 Brutröhren wurden am 30. Mai 2020  innerhalb von 6 Minuten Beobachtungszeit beflogen! Wie dokumentiert man so ein Gewimmel? Wir haben 6 Minuten aus mehreren Perspektiven gefilmt und uns den Film  dann in extremer Zeitlupe angeschaut und so jede beflogene Brutröhre dokumentieren können.


2018:

Film: J. Baade

Zeitweise war hier am 13. Juli 2018 sehr viel vor den Brutröhren los. Evtl. war das die Zeit, in der die Altvögel die Jungen gelockt haben.