Landschaftshecken

Hecken sind wichtige Elemente in der Kulturlandschaft. Sie bilden "Oasen" in den landwirtschaftlich genutzten Fläche für zahlreiche Tierarten.  


 

In Erkrath kann auf über 25 Jahre Heckenanpflanzungen und -pflege zurückgeblickt werden.

Mit einer Gesamtlänge von rund 4 km gliedern nun Hecken die landwirtschaftlich genutzten Flächen.

Mittlerweile finden in den Hecken zahlreiche Tierarten Nahrung und Schutz.

An besonderen Singvogelarten sind hier zu nennen: Klappergrasmücke, Dorngrasmücke, Goldammer, Feldsperling und Bluthänfling.

Sogar der Neuntöter wurde schon gesichtet.

 
 
 

 

 


Die Zeit zwischen dem 1. Oktober und dem 1. März steht immer im Zeichen der Pflege von Feldhecken und Kopfweiden.

Die bis zu 10 m brei­ten Heckenstreifen werden abschnittsweise „auf den Stock" gesetzt, damit der dichte Heckencharakter erhalten bleibt.

Das Schnittgut der Schlehen, Weißdorne, Weiden, Haseln und Holunder wird vollständig als so genannte Benjeshecke wieder in die Hecke einge­flochten. So ist sichergestellt, dass zwischen dem verrottenden Geäst die jungen Sträucher und Austriebe ungestört heranwach­sen. Vögel, Säugetiere und Insekten finden darin Verstecke und Nahrung.

Auch müssen Bäume aus den Heckenstreifen entnom­men werden. Einzelne Bäume aber bleiben stehen. So sind Vogel­kirschen, Eichen, Ulmen und Wildapfelbäume Begleiter der Feldhecken.