28.03.2016 - Rettung der Molche

 

 

Einige Zeit nach dem Zaunaufbau an der Mettmanner Straße, bemerkten Helfer bei der frühen Eimerkontrolle, dass Molche durch die Eimerlöcher schlüpfen und darunter  gefangen sind. 

Die Eimer wurden von uns bewusst so eingesetzt, dass sie so fest wie möglich mit der Erde verbunden sind, damit sich kein Tier in Ritzen und Spalten verstecken kann.

 

 

 

Deshalb wäre es keine gute Lösung, täglich mehrmals die Eimer hochzuheben, um darunter Amphibien zu suchen.

Per Smartphone kam der Hilfeaufruf an alle Gruppenmitglieder.

Es war Ostermontag, ein Tag zum Eiersuchen und für die Familie. Wie sollten wir jetzt so schnell eine Lösung finden?

Die rettende Idee kam von einer aktiven Helferin, die uns spontan eine Rolle wasserdurchlässiges Flies spendete. 

 

Zwei NABU Helfer konnten sich die Zeit nehmen und haben bis in den Abend hinein, alle 38 Eimer angehoben, mehr als hundert Molche befreit, Flies rund zugeschnitten und die Eimer damit ausgelegt.

So war sichergestellt, dass das Wasser ablaufen kann und die Molche davor geschützt sind, erneut durch die Löcher unter die Eimer zu gelangen.  

Ein Eimer von vielen.

Es hat an dem Tag an der Mettmanner Straße manchmal geregnet, aber die Akteure wurden durch einen wunderschönen doppelten Regenbogen belohnt.

Bericht: Regina Karge / Fotos: Detlef Altenfeld