NABU in Mettmann

NABU-Stadtbeauftragte:

Astrid Walker

Dresdner Straße 13 c, 40822 Mettmann

Tel.: 0160 92809849

a.walker@nabu-kv-mettmann.de, astrid.walker@naturerfahrungs-angebote.de 

 

"Interessierte und Antwortsuchende in Mettmann können sich mit Fragen zur Umwelt und Natur an mich wenden, 

speziell zu Streuobst, da wir hier eine Wiese pflegen,

zu Honigbienen und anderen Insekten, weil ich Imkerin bin und

aufgrund meines Berufes als Waldpädagogin (Umweltbildung im Wald und im Biogartenbau) auch zu anderen Themen." 

 Dipl. Ing. Landespflege FH

 

Zertifizierte Waldpädagogin


Termine 2018

Samstag 17.03.2018          15:00- 18:00 Uhr                             Mettmann

Obstbaumschnitt- Kompaktkurs und Vorstellung des Biotops „Streuobstwiese Quantenberg“

Wir beantworten Fragen zum Schnitt junger und alter Obstbäume, zu alten Apfelsorten und zur Bienenhaltung. An einem Apfelbaum- Hochstamm wird Ihnen der fachgerechte Schnitt erläutert.

 

Bitte mitbringen: wettergerechte, wasserdichte Kleidung und Schuhe

Kontakt Astrid Walker

Anmeldung erforderlich unter astrid.walker@naturerfahrungs-angebote.de

 

Treffpunkt Bushaltestelle Ruhrstraße am Düsselring in Mettmann, Fahrtrichtung Eidamshauser Straße,

Eine Veranstaltung des NABU Mettmann, die Teilnahme ist kostenlos.

 

 

Foto: Astrid Walker
Foto: Astrid Walker

Hochstämmige Obstbäume benötigen einen regelmäßigen Schnitt: Schnittvorführung auf der Streuobstwiese am Apfelbaum „Roter Boskoop“.

Pflege und Erhalt der Streuobstwiese Quantenberg in Mettmann

Pflege und Erhalt seit 2007. Die Wiese befindet sich zwischen Südring und Mettmann West im Bereich einer Ausgleichsfläche und nahe des Naturschutzgebietes Laubach. Für die Wiese mit einer Fläche von circa 2.500 m² besteht zwischen der Stadt Mettmann und uns ein Pachtvertrag.

Durch fachgerechte Pflege, wie Schnitt der unterschiedlich alten Hochstämme, Nachpflanzung von jungen Hochstämmen, Grasmahd mit Sense und Kreiselmäher, Aufhängung von Nistkästen, Belassen von Totholz, Aufbau einer Benjes- Hecke hat sich die Streuobstwiese in den letzten Jahren langsam erholt und entwickelte sich wieder zu einem erhaltenswerten Kulturbiotop, der auch das Umfeld zwischen Naturschutzgebiet Laubach und der Wohnsiedlung aufwertet. Es gibt 11 verschiedene Apfel-Sorten und einen Speierling. Die Pflanzung von Steinobstsorten ist für ehemalige Apfelbaumstandorte angedacht.

Die Obstbäume der Streuobstwiese werden auf Langlebigkeit geschnitten und nicht auf Ertrag wie bei intensiv gepflegten Niederstamm-Obstplantagen. Das Obst ist von hoher Qualität, denn es ist frei von Pestiziden. Auf die Verwendung von Dünger wird verzichtet. Durch den Erhalt des Biotops erfahren wir und an der Natur interessierte Menschen ökologische Zusammenhänge. Die Bienenhaltung ermöglicht die Natur intensiver wahrzunehmen, da die Blüte vieler Pflanzen, die Wetterentwicklung, die Temperaturschwankungen, die Jahreszeiten und auch Umweltveränderungen genauer beobachtet werden.

Unsere Themenschwerpunkte sind Schnitt, Sortenvielfalt, Verwendung alter Sorten, Bedeutung der extensiv bewirtschafteten regionalen Kulturlandschaft für eine nachhaltige, nicht profitorientierte Zukunft. Auf der Wiese finden Veranstaltungen zur Umweltbildung statt. Wir kooperieren mit dem NABU Kreisverband seit 2014. Seit 2017 Mitarbeit im Netzwerk Streuobstwiesenschutz NRW des NABU.